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Notgroschen

Notgroschen: wie hoch er sein sollte und wie du ihn aufbaust

Von ValeryCEO

Rotes Sparschwein aus Keramik vor einem glatten grünen Hintergrund in sanftem Licht
Foto von Mikhail Nilov auf Pexels
Inhalt
  1. Wie hoch der Notgroschen sein sollte: ein Rechenbeispiel aus Spanien
  2. Was ein Notgroschen ist und wofür er da ist
  3. Drei oder sechs Monate: wovon es abhängt
  4. Wo du den Notgroschen aufbewahrst: die Produktarten
  5. Notgroschen aufbauen in fünf Schritten
  6. Wann du ihn nutzt und wie du ihn wieder auffüllst
  7. Typische Fehler
  8. Was Huchy dabei übernimmt
  9. Dein Notgroschen, deine Zahl
  10. Häufige Fragen

Ein Notgroschen sollte drei bis sechs Monate deiner Grundausgaben abdecken, also Wohnen, Nebenkosten, Lebensmittel, Mobilität und laufende Schulden Finanzas para todos (Banco de España und CNMV), „Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?“. Was das in Euro heißt, zeigt ein Rechenbeispiel aus Spanien, woher Huchy kommt: Für diese Grundausgaben gab ein Haushalt in Spanien 2025 im Schnitt rund 2.000 € im Monat aus INE (spanisches Statistikamt), Erhebung über die Haushaltsausgaben 2025. Drei Monate sind damit gut 6.000 €, sechs Monate gut 12.000 €. Laut Sparrechner erreichst du 6.000 € in 24 Monaten, wenn du jeden Monat 250 € zurücklegst. Mit 50 € im Monat kommst du in 20 Monaten auf die ersten 1.000 €. Deine eigene Zahl rechnest du auf der Seite zum Notgroschen aus, mit Aufschlüsselung und Sparrate.

Wie hoch der Notgroschen sein sollte: ein Rechenbeispiel aus Spanien

Das spanische Statistikamt INE erhebt jedes Jahr, wofür die Haushalte ihr Geld ausgeben. Für den Notgroschen zählen nur die Ausgaben, die auch in einem schlechten Monat weiterlaufen. Wir haben dafür fünf der 13 Gruppen des INE ausgewählt und den Jahreswert durch 12 geteilt, auf ganze Euro gerundet.

Grundausgaben pro Haushalt in Spanien, 2025
Gruppe des INE Im Jahr Pro Monat
Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe 11.665 € 972 €
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 5.626 € 469 €
Verkehr 4.020 € 335 €
Gesundheit 1.413 € 118 €
Versicherungen und Finanzdienstleistungen 1.286 € 107 €
Zusammen 24.010 € 2.001 €

Quelle

Drei Monate dieser Grundausgaben sind 6.003 €, sechs Monate 12.006 €. Gerundet ergibt das die 6.000 € und 12.000 € aus dem ersten Absatz. Zum Vergleich: Alle Ausgaben zusammen, also auch Restaurants, Freizeit, Kleidung und Reisen, lagen bei 35.101 € im Jahr INE, Erhebung über die Haushaltsausgaben 2025, Ausgaben pro Haushalt, rund 2.925 € im Monat. Für den Notgroschen musst du nicht mit diesem Gesamtwert rechnen: In einer Notlage fallen viele dieser Ausgaben weg.

Wie lange es bis zu jeder Stufe dauert, zeigt die zweite Tabelle. Gerechnet ist wie im Sparrechner: ab null, ohne Zinsen und ohne Inflation.

Monate bis zur jeweiligen Stufe des Notgroschens, je nach Sparrate
Stufe Betrag 50 € im Monat 100 € im Monat 150 € im Monat 250 € im Monat
Erste Stufe 1.000 € 20 Monate 10 Monate 7 Monate 4 Monate
Ein Monat Grundausgaben 2.000 € 40 Monate 20 Monate 14 Monate 8 Monate
Drei Monate 6.000 € 120 Monate 60 Monate 40 Monate 24 Monate
Sechs Monate 12.000 € 240 Monate 120 Monate 80 Monate 48 Monate

Mit 50 € im Monat dauern sechs Monatsausgaben 20 Jahre. Deshalb lohnt sich der Blick auf die erste Stufe: 1.000 € fangen schon eine kaputte Waschmaschine oder eine Zahnarztrechnung ab. Jede Erhöhung der Sparrate verkürzt den Weg deutlich, von 50 € auf 100 € halbiert sie ihn.

Warum Zahlen aus Spanien?

Huchy ist eine spanische App, rechnet in Euro und nutzt für seine Ratgeber die offiziellen Statistiken aus Spanien, weil wir sie prüfen und mit Quelle belegen können. Lebst du woanders, sind deine Kosten andere. Die Methode bleibt dieselbe: deine Grundausgaben eines Monats mal drei oder mal sechs.

Dein Haushalt ist anders

Auch in Spanien liegen die Werte weit auseinander. Ein Haushalt mit einer Person unter 65 Jahren gab 2025 im Schnitt 23.784 € aus, ein Paar mit Kindern 44.438 € INE, Erhebung über die Haushaltsausgaben 2025, Ausgaben nach Haushaltstyp, also rund 1.982 € und 3.703 € im Monat, jeweils für alle Ausgaben. Und ein Detail zum Wohnen: Bei Eigentümern rechnet das INE eine fiktive Miete für die eigene Wohnung ein INE, Erhebung über die Haushaltsausgaben 2025, methodische Hinweise, die nie vom Konto abgeht. Für deine Rechnung zählt nur, was du wirklich überweist: Miete oder Kreditrate, Nebenkosten, Einkauf, Mobilität, Versicherungen und Raten.

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Was ein Notgroschen ist und wofür er da ist

Finanzas para todos, das Programm für Finanzbildung der spanischen Zentralbank und der CNMV (spanische Wertpapieraufsicht), beschreibt den Notgroschen als Ersparnis, die ausschließlich für Unvorhergesehenes reserviert ist: Jobverlust, dringende Reparaturen an Wohnung oder Auto oder eine unerwartete Ausgabe, die das Monatsbudget nicht trägt. Er ist kein Geld für den Urlaub und keins zum Anlegen, sondern ein Sicherheitsnetz Finanzas para todos, „Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?“, Definition.

Drei oder sechs Monate: wovon es abhängt

Drei Monate sind die untere Grenze der Faustregel. Finanzas para todos nennt, was den Betrag verändern kann: wie viele Personen finanziell von dir abhängen, ob dein Einkommen schwankt oder du selbstständig bist und wie hoch deine Schulden sind Finanzas para todos, „Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?“, Einflussfaktoren. Ein paar Fragen helfen dir, dich einzuordnen:

  • Kommt dein Einkommen jeden Monat gleich? Mit einem festen Gehalt reichen drei Monate oft für den Anfang. Wenn du Rechnungen schreibst oder von Provisionen lebst, liegt deine Zahl eher näher bei sechs.
  • Wie viele Personen hängen an diesem Geld? Mit Kindern oder Angehörigen, für die du sorgst, kostet eine Überraschung mehr und dauert länger.
  • Gibt es zwei Einkommen im Haushalt? Fällt eins aus, fängt das andere einen Teil auf. Mit nur einem Einkommen, etwa als Single, ist das Polster wichtiger.
  • Welche Überraschungen sind wahrscheinlich? Ein altes Auto, eine ältere Wohnung oder ein älteres Haustier machen Reparaturen und Rechnungen wahrscheinlicher.

Monatsausgaben, nicht Monatsgehälter

Oft liest man, der Notgroschen solle drei Netto-Monatsgehälter betragen. Die Faustregel von Finanzas para todos rechnet aber mit Ausgaben. Das ist ein Unterschied: Wer gut verdient und sparsam lebt, braucht weniger als drei Gehälter. Die Ausgaben sind die ehrlichere Zahl, denn sie musst du im Notfall weiter bezahlen. Wenn du sie noch nicht kennst, hilft ein Haushaltsbuch über zwei oder drei Monate.

Ist ein Betrag wie 10.000 € viel oder wenig? Das hängt allein von deinen Ausgaben ab. Bei Grundausgaben von 2.000 € im Monat sind das fünf Monate, bei 3.500 € keine drei. Du musst die Zahl nicht beim ersten Mal treffen. Leg eine fest, fang an und prüf sie, wenn sich dein Leben ändert.

Wo du den Notgroschen aufbewahrst: die Produktarten

Das Geld muss schnell verfügbar sein, aber nicht unter der Matratze liegen; Finanzas para todos nennt als Beispiele ein Girokonto oder ein Sparkonto Finanzas para todos, „Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?“, Aufbewahrung. Beim Notgroschen zählt, wie schnell du an das Geld kommst, nicht der Ertrag. Huchy nennt keine Bank und kein Produkt. Wir beschreiben die Arten, damit du selbst vergleichen kannst. Die Zinssätze unten sind Durchschnittswerte aus Spanien; die Konditionen deiner Bank können ganz anders sein.

Ein eigenes Girokonto

Ein zweites Konto neben dem Alltagskonto. Das Geld ist sofort verfügbar und vermischt sich nicht mit den laufenden Ausgaben. Genau dieses Vermischen ist der häufigste Fehler. Zinsen gibt es meist kaum: In Spanien lag der durchschnittliche Zins auf täglich fällige Einlagen von Privathaushalten im August 2026 bei 0,16 % Banco de España, Statistisches Bulletin, Tabelle 19.7, Neugeschäft, täglich fällige Einlagen von Haushalten. Prüf die Kontoführungsgebühren, bevor du es eröffnest.

Ein verzinstes Konto, wie ein Tagesgeldkonto

Ein täglich verfügbares Konto, das Zinsen zahlt, in Deutschland meist Tagesgeld genannt. Du kommst genauso schnell an das Geld wie beim Girokonto. Die Bedingungen unterscheiden sich stark: Manchmal gilt der Zins nur bis zu einem bestimmten Guthaben, nur für ein paar Monate oder nur unter Voraussetzungen. Lies die vorvertraglichen Informationen und den Vertrag.

Festgeld

Du überlässt der Bank das Geld für eine feste Laufzeit und bekommst es am Ende mit Zinsen zurück. In Spanien lag der durchschnittliche Zins für Festgeld von Haushalten mit bis zu einem Jahr Laufzeit im August 2026 bei 2,01 % Banco de España, Statistisches Bulletin, Tabelle 19.7, Neugeschäft, Festgeld von Haushalten bis 1 Jahr. Der Preis dafür ist die Verfügbarkeit. Manche Verträge erlauben eine vorzeitige Kündigung, andere nicht. In Spanien muss eine Gebühr dafür im Vertrag stehen und darf die bis dahin angefallenen Bruttozinsen nicht übersteigen; weil die Bank trotzdem die Steuer einbehält, kannst du am Ende etwas weniger zurückbekommen, als du eingezahlt hast Banco de España, Portal für Bankkunden, „Kann ich ein Festgeld vor Ablauf kündigen?“. Für einen Notgroschen ist das ein echter Nachteil.

Konten und Festgeld bei einer spanischen Bank sind über den spanischen Einlagensicherungsfonds abgesichert, im Allgemeinen bis 100.000 € pro Person und Bank Fondo de Garantía de Depósitos (spanische Einlagensicherung).

Spanische Schatzwechsel (Letras del Tesoro)

Letras del Tesoro sind kurzfristige Schuldtitel des spanischen Staates mit 3, 6, 9 oder 12 Monaten Laufzeit. Sie werden versteigert, und jedes Gebot beträgt mindestens 1.000 €, darüber in Schritten von 1.000 € Tesoro Público (spanisches Schatzamt), Letras del Tesoro. Du zahlst einen Kaufpreis und bekommst bei Fälligkeit 1.000 € pro Letra zurück; der Unterschied ist dein Ertrag. Bei den letzten Auktionen im Oktober 2026 lag der durchschnittliche Zins bei 2,635 % für 3 Monate und bei 2,999 % für 12 Monate Tesoro Público, Ergebnisse der letzten Auktionen (13.10.2026 und 06.10.2026). Der Wert ändert sich mit jeder Auktion.

Für den Anfang mit 50 € im Monat passen sie nicht: Unter 1.000 € kannst du keine zeichnen. Und das Geld ist bis zur Fälligkeit gebunden; brauchst du es früher, müsstest du sie zum Tageskurs verkaufen.

Steuern, wenn du in Spanien steuerpflichtig bist

Zinsen aus Konten und Festgeld sind in Spanien Einkünfte aus Kapitalvermögen BOE, Gesetz 35/2006 über die IRPF (spanische Einkommensteuer), Artikel 25.2 und gehören zu den Spareinkünften BOE, Gesetz 35/2006 über die IRPF, Artikel 46. Die Bank behält bei der Auszahlung 19 % ein BOE, Gesetz 35/2006 über die IRPF, Artikel 101.4, und danach gibst du sie in der Steuererklärung an. Erträge aus Letras sind vom Steuereinbehalt befreit, müssen aber ebenfalls erklärt werden Tesoro Público, Letras del Tesoro, Besteuerung. Bist du in einem anderen Land steuerpflichtig, gelten dessen Regeln; die beschreiben wir hier nicht.

Die vier Produktarten im Überblick
Art Wann du an das Geld kommst Laufzeit Steuern in Spanien
Eigenes Girokonto Sofort Keine Zinsen, falls es welche gibt, mit Einbehalt
Verzinstes Konto Sofort Keine, aber die Bedingungen können sich ändern Zinsen mit Einbehalt
Festgeld Bei Fälligkeit, früher nur mit Gebühr, wenn der Vertrag es erlaubt Die vereinbarte Zinsen mit Einbehalt
Letras del Tesoro Bei Fälligkeit oder durch Verkauf 3, 6, 9 oder 12 Monate Ohne Einbehalt, aber zu erklären

Manche teilen den Notgroschen auf: den ersten Monat auf einem täglich verfügbaren Konto, den Rest, sobald er größer ist, mit fester Laufzeit. Ob das für dich passt, hängt davon ab, wie schnell du welchen Teil brauchen könntest.

Notgroschen aufbauen in fünf Schritten

  1. Das Ziel in Zahlen fassen. Zähl deine Grundausgaben eines Monats zusammen und nimm sie mal drei oder mal sechs. Wirkt das weit weg, setz dir zuerst 1.000 € oder einen Monat Grundausgaben als Stufe.
  2. Ein eigenes Konto nutzen. Finanzas para todos rät zu einem Konto, das vom Hauptkonto getrennt ist: erreichbar, aber nicht so bequem, dass du es nebenbei ausgibst Finanzas para todos, „Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?“, Schritte.
  3. Am Gehaltstag zurücklegen. Ein Dauerauftrag auf das Notgroschen-Konto, am selben Tag, an dem das Gehalt kommt. Was nicht auf dem Alltagskonto liegt, gibst du nicht aus. Auch kleine Beträge zählen: Beständigkeit ist wichtiger als die Höhe.
  4. Extras mitnehmen. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, eine Steuererstattung oder ein Nebenjob können ganz in den Notgroschen fließen. Ein solcher Betrag spart dir mehrere Monate Sparrate.
  5. Die Sparrate erhöhen, wenn es geht. Nach einer Gehaltserhöhung oder wenn ein Kredit abbezahlt ist, geht ein Teil davon in den Notgroschen. In der Tabelle oben siehst du die Wirkung: Mit 100 € statt 50 € im Monat brauchst du für einen Monat Grundausgaben 20 statt 40 Monate.

Wann du ihn nutzt und wie du ihn wieder auffüllst

Der Notgroschen ist für Unvorhergesehenes da. Bevor du ihn anrührst, stell dir drei Fragen: Ist es dringend, ist es nötig, und kam es unerwartet? Lautet die Antwort dreimal ja, nutze ihn ohne schlechtes Gewissen. Dafür hast du ihn aufgebaut.

Schlussverkauf, ein neues Handy oder die Weihnachtsgeschenke sind keine Notfälle: Sie kommen mit Ansage. Für solche Ausgaben passt ein eigenes Sparziel mit eigener Sparrate besser.

Nach einer Entnahme geht es ans Auffüllen:

  • Die Entnahme eintragen, damit du genau weißt, wie viel fehlt.
  • Einen realistischen Zeitraum festlegen. Hast du 600 € entnommen, sind das laut Sparrechner 50 € im Monat über 12 Monate oder 100 € im Monat über 6 Monate.
  • Zur alten Sparrate zurückkehren, sobald der Betrag wieder erreicht ist, oder ihn anheben, wenn sich dein Leben verändert hat.

Typische Fehler

  • Den Notgroschen auf dem Alltagskonto lassen. Dort verschwindet er nach und nach in den laufenden Ausgaben.
  • Warten, bis viel übrig ist. Später mit mehr anzufangen bringt weniger als heute mit wenig. Mit 50 € im Monat liegen nach 20 Monaten 1.000 € bereit.
  • Den Ertrag über die Verfügbarkeit stellen. Ein langes Festgeld zahlt vielleicht mehr, aber kommt der Notfall früher, zahlst du die Gebühr oder kommst gar nicht an das Geld.
  • Den Betrag nie prüfen. Nach einem Umzug in eine teurere Wohnung oder mit einem Kind steigen die Grundausgaben, und das Polster reicht nicht mehr.
  • Nach dem Notfall nicht auffüllen. Bis der Betrag wieder erreicht ist, bleibt der Notgroschen dein erstes Ziel.

Was Huchy dabei übernimmt

In Huchy erstellst du das Ziel „Notgroschen“, mit Betrag und Datum. Huchy rechnet die Sparrate pro Monat, pro Woche und pro Tag aus und zeigt, wie viel noch fehlt und ob du im Plan bist. Das Geld bleibt auf deinem Konto bei deiner Bank: Huchy verwahrt kein Geld, legt nichts an und verbindet sich nicht mit deiner Bank. Huchy führt nur Buch.

Dein Notgroschen, deine Zahl

Drei bis sechs Monate Grundausgaben, auf einem Konto, an das du schnell herankommst, und eine feste Sparrate am Gehaltstag: mehr braucht ein Notgroschen nicht. Auf der Seite zum Notgroschen gibst du deine Ausgaben ein, wählst die Zahl der Monate und siehst sofort deine Sparrate. Wenn du deine Grundausgaben erst herausfinden willst, zeigt der Ratgeber Haushaltsbuch führen, wie du sie in fünf Schritten erfasst.

Häufige Fragen

Was ist ein Notgroschen?

Ein Notgroschen ist Geld, das du nur für Unvorhergesehenes zurücklegst: einen Jobverlust, eine dringende Reparatur an Wohnung oder Auto oder eine Ausgabe, die nicht ins Monatsbudget passt. Er ist nicht für den Urlaub gedacht und auch nicht zum Anlegen. Er ist ein Sicherheitsnetz, damit eine Überraschung nicht auf der Kreditkarte landet.

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Die übliche Faustregel sind drei bis sechs Monate deiner Grundausgaben: Wohnen, Nebenkosten, Lebensmittel, Mobilität und laufende Kreditraten. Zähl zusammen, was du dafür jeden Monat bezahlst, und nimm den Betrag mal drei oder mal sechs. Mehr brauchst du eher, wenn andere Personen von deinem Geld abhängen oder dein Einkommen schwankt, etwa als Selbstständige oder Selbstständiger.

Wie viel Notgroschen als Single?

Auch als Single rechnest du mit deinen eigenen Grundausgaben, nicht mit einem festen Betrag. Allein gibt es niemanden, dessen Einkommen einspringt, wenn deins ausfällt. Das kann ein Grund sein, eher an das obere Ende der Spanne zu denken. Entscheiden kannst nur du, nachdem du deine Fixkosten zusammengezählt hast.

Wo parke ich den Notgroschen?

Huchy entscheidet das nicht für dich und bewahrt kein Geld auf. In diesem Ratgeber vergleichen wir die Produktarten, also ein eigenes Girokonto, ein verzinstes Konto, Festgeld und spanische Schatzwechsel (Letras del Tesoro), danach, wie schnell du an das Geld kommst und welche Bedingungen gelten. Welche du nutzt, entscheidest du.

Erst Notgroschen oder erst Eigenkapital?

Das entscheidest du. Eine Möglichkeit: Du legst zuerst einen kleinen Grundstock zurück, zum Beispiel einen Monat Grundausgaben, damit die nächste Überraschung nicht das Eigenkapital angreift. In Huchy kannst du beide Ziele gleichzeitig führen, jedes mit seiner eigenen Sparrate.